Runder Tritt, Radsport
Foto: Scott Sports

Ein runder Tritt ist Radsport auf elegante Weise

Ein runder Tritt hat im Radsport eine Menge Vorteile. Man fährt nicht nur ökonomischer, sondern man sieht auf dem Rad auch sehr viel eleganter aus. Nicht umsonst ist ein runder Tritt die Quintessenz im Radsport und selbst Profis trainieren ihn immer wieder. In diesem Abschnitt geht es um die Voraussetzungen für das Pedallieren.

Ein runder Tritt im Radsport, man nennt es auch „Pedallieren“, „Roulieren“ oder einfach rund Treten hat viele Vorteile. Die Muskulatur wird gleichmäßiger beansprucht und die Fahrt wird ruhiger. Man fährt besser geradeaus und sieht einfach eleganter auf dem Bike aus. Radsport ist ja auch was fürs Auge des Zuschauers. Vielleicht haben Sie schon bemerkt, dass viele Tourenfahrer oder Fitness-Biker versuchen, leicht und schnell zu treten, ohne dabei den ziehend-schiebenden Bewegungsablauf zu beherrschen. Ein runder Tritt ist das natürlich nicht, denn so wie geschildert wird man unruhig auf dem Bike und das Hinterrad bricht aus, schlackert und die Hintermänner müssen stets aufpassen, das sie nicht in einen Unfall verwickelt werden.

Ein runder Tritt funktioniert nur, wenn auch Ihre Sitzposition optimal eingestellt ist. Das gilt zwar generell im Radsport aber zum Pedallieren müssen Sie perfekt im Sattel und weit genug hinter dem Tretlager sitzen. Im Radsport gilt die Faustregel, dass bei waagrechter Pedalstellung zwischen Kniespitze und der Pedalachse ein Lot gefällt werden kann. Steht der Sattel erst richtig, hat er seine Mittelstellung erreicht, dann kann der Fahrer aus dieser Position heraus variieren, um den Gegebenheiten der Strecke gerecht zu werden.

Ein runder Tritt kommt durch Übung

Hört sich einfach an, oder? Dann probieren Sie’s mal! Sie werden sehen, dass Radsport leider doch nicht so einfach ist, wie es aussieht und dass ein runder Tritt doch recht schwierig zu erlernen ist. Vor allem, wenn man einen eingefahrenen, aber falschen Bewegungsablauf korrigieren muss. Jugendliche lernen dass in der Regel schneller, aber auch sie müssen lange trainieren, um endlich „rund“ zu werden. Vertrackt ist, dass bei jeder längeren Unterbrechung des Radsport Trainings auch ein runder Tritt wieder verloren geht. Deshalb trainieren ihn ja auch Profis jedes Frühjahr aufs Neue.

Doch Ausdauer lohnt sich im Radsport immer und wenn ein runder Tritt erst einmal in Fleisch und Blut übergegangen ist, dann fällt Ihnen das Fahren umso leichter und Sie werden auf dem Rad eine tolle Figur abgeben. Ein runder Tritt bewirkt auch, dass Sie erheblich schneller werden. Denn wer im Radsport in der Ebene kleine Übersetzungen schnell und rund treten kann, der wird auch keine Mühe haben, die großen Puffer zu bewegen. Außerdem ist ein solches Training zur Schaffung der Grundlagenausdauer ideal geeignet. Ein runder Tritt lässt sich also optimal mit dem Basic-Training kombinieren. Und wenn Sie ihn richtig drauf haben, dann können Sie sich im Rennen den „12er“ oder „13er“ als persönlichen Joker aufheben und damit viel souveräner siegen…

 

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